China kürzt Mehrwertsteuerrückerstattungen für Batterieexporte
Anfang 2026 kündigten das chinesische Finanzministerium und die staatliche Steuerverwaltung Änderungen an der Mehrwertsteuer-Rückerstattungsrichtlinie Dies wird Auswirkungen auf exportierte Batterieprodukte haben, darunter Zellen und Module für Energiespeichersysteme. Gemäß der aktualisierten Richtlinie werden Rabatte für bestimmte Lithium-Ionen-Batterieprodukte gewährt. reduziert oder beseitigtDas bedeutet, dass exportierende Hersteller nicht mehr die gleichen Steuerrückerstattungen erhalten wie zuvor.
Dieser Schritt ist Teil eines umfassenderen Trends zur Anpassung von Exportsubventionen und zur Umverteilung fiskalischer Anreize hin zur Modernisierung der heimischen Industrie, zum Ausbau sauberer Energien und zu strategischen Prioritäten in der Lieferkette. Die Neuausrichtung zielt zwar darauf ab, die heimische Elektrifizierung und technologische Wertschöpfungsketten zu unterstützen, wird aber auch die … effektive Kosten der Batterieexporte im Laufe der Zeit.
Exportkostendruck und Auswirkungen auf den Wettbewerb
Branchenbeobachter gehen davon aus, dass chinesische Zell- und Verpackungsexporteure aufgrund der Kürzung der Mehrwertsteuererstattungen mit höheren Nettokosten konfrontiert sein werden, wodurch ihr traditioneller Preisvorteil auf den Überseemärkten schrumpft. Dies könnte mehrere Folgewirkungen nach sich ziehen:
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Preisdruck im Exportbereich: Die Hersteller müssen möglicherweise die Preise im Ausland erhöhen oder Margenverluste ausgleichen.
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Vertragsneuverhandlungen: Langfristige Lieferverträge sollten gegebenenfalls überdacht werden, insbesondere bei Projekten mit geringen Preistoleranzen.
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Veränderung der Wettbewerbsdynamik: Lieferanten außerhalb Chinas mit stabilen inländischen Kostenstrukturen könnten in bestimmten Regionen wettbewerbsfähiger werden.
Analysten gehen davon aus, dass die politische Änderung eine Verbesserung bewirken könnte. Rentabilität und Kapazitätsdisziplin für chinesische Hersteller, während gleichzeitig globale Kunden angesichts allmählich steigender effektiver Stückkosten dazu gedrängt werden, ihre Beschaffungsstrategien zu überdenken.
BasenPower-Kommentar: Was bedeutet das für die Speicherversorgung und Projekte?
Aus Sicht von BasenPower sendet die Kürzung der Mehrwertsteuerrückerstattung in China mehrere wichtige Signale für die globale Beschaffung von Energiespeichern und die Projektstrukturierung:
1. Strategische Beschaffung wird immer wichtiger
Die Wettbewerbsfähigkeit der Batteriepreise war bisher ein wichtiger Faktor für die Wirtschaftlichkeit von Speicherprojekten. Angesichts steigender Exportkosten sollten Projektentwickler jedoch zunehmend neben dem nominalen Preis pro kWh auch andere Faktoren berücksichtigen – wie die Zuverlässigkeit der Lieferanten, die Gewährleistungsleistungen, die Leistung über den gesamten Lebenszyklus und Strategien mit mehreren Anbietern. Die Abhängigkeit von einem einzigen Billiganbieter kann Projekte anfällig für Risiken machen. politisch bedingte Kostenvolatilität.
2. Bei der Lieferantenauswahl müssen Kosten, Qualität und Zuverlässigkeit in Einklang gebracht werden.
Da Chinas relativer Kostenvorteil beim Export nachlässt, könnten Lieferanten in anderen Regionen – darunter Asien-Pazifik, Europa und Nordamerika – attraktiver werden, wenn Qualität, Logistik, Compliance und Servicezuverlässigkeit in die Gesamtbetriebskostenmodelle (TCO) einbezogen werden.
3. Langfristige Verträge und Absicherungsgeschäfte können das Risiko mindern.
Bei Großprojekten oder Projekten mit langer Vorlaufzeit, die bis 2027–2028 geplant sind, ist die Festlegung von mehrjährige Lieferverträge Mit Preisstabilitätsklauseln könnte man sich gegen Kostensteigerungen absichern, die durch Änderungen der Mehrwertsteuererstattung, Wechselkursschwankungen oder Rohstoffpreisschocks entstehen.
BasenPower ist der Ansicht, dass der Politikwechsel keine kurzfristige Störung, sondern eine Signal der MarktreifeMit dem Wachstum der Speichermärkte wird sich die Preisgestaltung zunehmend widerspiegeln. Gesamtwert und Leistungszuverlässigkeit, anstatt primär durch kurzfristige, subventionsbedingte Kostenvorteile getrieben zu sein.
